Wann eignet sich Psychotherapie?
Wenn Sie sich in einer Lebenskrise wiederfinden,
unter Depression leiden, Angst oder Panikattaken haben, Paarkrisen oder Schwierigkeiten in familiären Beziehungen, Trauer und Verlust, oder auch bei inneren Konflikten.
Auch bei körperlichen, psychosomatischen Beschwerden, für die keine körperliche Ursache zu finden ist, wie z.B. Atembeschwerden, Kloß im Hals , Schlafstörungen oder einem angespannten Bauch.
Weshalb Körperpsychotherapie?
Ihr Körper ist bei allen seelischen Vorgängen beteiligt. Körperpsychotherapie bezieht neben den kognitiven Aspekten Ihre körperlichen Reaktionen auf seelische Belastungen ein und nutzt den Körper als Feedbackgeber. Neuere Wissenschaft bestätigt, dass Veränderung dann wirksam wird, wenn der Körper mit einbezogen ist.
Wie lange dauert eine Therapie?
Manchmal lassen sich Themen ganz zügig voranbringen, in anderen Fällen braucht es einen längeren Prozess.
Ich begleite meine Klienten in der Regel zwischen 3 und 20 Sitzungen lang.
Manche Menschen nutzen meine Kompetenzen auch über lange Zeit mit größeren zeitlichen Abständen als Zeit für sich, zur Selbstreflexion und Psychohygiene.
One-Session-Therapy
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Hier arbeite ich mit einzelnen Sitzungen von 90 bis 120 Minuten. Eine Möglichkeit, ein Problem oder eine Fragestellung zielorientiert in einer längeren Sitzung bis zu einem nächsten Punkt zu entwickeln. Wenn dieses Ergebnis tragfähig ist, kann es durchaus bei der einen Sitzung bleiben. Bei Bedarf können weitere Sitzungen folgen. Diese Form eignet sich für Menschen, die bereits Erfahrung mit therapeutischen Prozessen mitbringen. |
Wie ich arbeite:
Ich kombiniere für meine Klienten unterschiedliche Therapiemethoden:
Systemische Therapie/Beratung und Biodynamische Körper- und Psychotherapie sind die Grundlage und werden ergänzt von Interventionen und Impulsen aus einigen anderen Schulen. Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist die Einbeziehung der Funktionen des Autonomen Nervensystems, des sogenannten Polyvagalen Systems.
Mir ist wichtig, dass Sie verstehen, woran wir wie arbeiten. Deshalb arbeite ich mit größtmöglicher Transparenz und Sie können Ihrem Prozess emotional und bewusst folgen.
Daneben nutze ich, was ich in Weiterbildungen an Methoden und Werkzeugen dazugewonnen habe: atemtherapeutische Methoden, EMDR, provokativer Ansatz, TRE-Übungen, ...
In der ersten Sitzung lernen wir uns kennen und Sie schildern Ihre Themen. Wir erarbeiten erste hilfreiche Impulse.
Am Ende des Erstgesprächs besprechen wir, ob und wie es von meiner Seite aus weitergehen kann. Sie haben ein paar Tage Zeit, sich zu überlegen, ob Sie mit mir Ihre Therapie durchführen wollen. Danach vereinbaren wir die nächsten Sitzungen und halten nach fünf Sitzungen noch einmal inne, um zu überprüfen, ob die Entscheidung stimmt.
Da ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen arbeite, sind Sie als Klient jederzeit eigenständig. Sie sind frei, die Dauer der Therapie zu bestimmen. Ich bin Ihnen gegenüber transparent darüber, was meine Einschätzung für Ihren Prozess ist, soweit das für mich sichtbar ist.
In den folgenden Sitzungen arbeiten wir je nach Bedarf und Anliegen mit Gespräch, Visualisierung, Körperwahrnehmung, Selbstregulationsmethoden. Wir verbinden kognitive Prozesse mit Emotion und Körpererleben.
Wenn es Ihnen darum geht, für ihren Alltagsstress mehr Resilienz zu entwickeln, unterstützen Biodynamische Massage, Bauchmassage und Atemarbeit Ihre Selbstheilungskräfte.
Aktuelle Therapie-Anlässe:
Viele Menschen erleben derzeit eine höhere Spannung, Reizempfindlichkeit oder Aggression, das Gefühl von Ohnmacht, Druck oder Hilflosigkeit, oder auch eher depressive Empfindungen, sich abgeschnitten von sich selbst oder anderen zu fühlen.
Das Nervensystem ist aus seiner gesunden Funktion verrutscht und reagiert mit Schutzfunktionen.
Dies kann auch eine Chance sein, das eigene Leben in den Blick zu nehmen und anstehende Veränderungen anzugehen.
Die andauernde Stressbeslastung seit den Corona-Jahren durch Home-Office, Einsamkeit und Kontaktarmut, existenzielle Sorgen brachten Beziehungen in Krisen und Lebensumstände auf den Prüfstand. Die Veränderungen triggerten zuweilen alte, unbewusste Prozesse, die im Nervensystem Stressreaktionen auslösen.
Körperlich ist dies häufig mit Atembeschwerden, Spannungen und diffusen Beschwerden im Bauchraum, Stocken der Verdauung oder Blähung verbunden. Behandlungen Atem- und Bauchraum bringen das System wieder in Fluss, das Gefühl von Lebendigkeit kann sich wieder einstellen.
Wenn Menschen durch die Belastung, oder auch nach Coronaerkrankung mit mehr Erschöpfung, Atemproblemen, Beengung in der Brust oder Kurzatmigkeit zu tun haben, sind Atemtherapie, Atemübungen und Atembehandlungen hilfreich.
Gespräche bleiben wertvoll
Mir ist wichtig, dass Therapie im Bezug zum "normalen Leben" steht. Auch wenn ich mit meinen Klienten den Fokus auf Körpererleben lenke, gibt es genug Raum, im Gespräch das Erlebte mit den mitgebrachten Themen in Verbindung zu bringen.
So wird im Dialog verstanden und neu geordnet, damit innere und äußere Konflikte geklärt werden können und Dinge auf neue Art konstruktiv lösungsorientiert angegangen werden können.
Wenn sich Themen und Erfahrungen wiederholen, macht es Sinn, sich eingehender mit der eigenen Biografie zu beschäftigen, um alte, vielleicht traumatisch erlebte Erfahrungen auf neue Weise anzugehen und bewältigen zu können, damit in der Gegenwart Resilienz, Lebensfreude und Beziehungsfähigkeit gelebt werden kann.
So können Sie Ihre Persönlichkeit weiter entwickeln und aus der Erfahrung aus schwierigen Zeiten Nutzen ziehen und Resilienz erweitern.
Auf körperlicher Ebene mache ich meine Klienten mit den Funktionen des Autonomen Nervensystems vertraut. Damit gelingt es ihnen besser, sich selbst zu regulieren und sich zu steuern. Auch ihre privaten und beruflichen Beziehungen lassen sich damit besser verstehen und gestalten.
Schauen Sie sich auf meiner Website für Psychotherapie in Karlsruhe um, und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Ihre Fragen beantworte ich gerne unverbindlich und freue mich, Sie persönlich kennen zu lernen!
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